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Ein spannender Entwicklungsprozess


Im Sommer 2017 hat die Kirchgemeindeversammlung beschlossen, nicht auf Fusionsgespräche mit anderen Kirchgemeinden im Bezirk einzutreten, sondern gemeinsam mit den Kirchgemeindemitgliedern vor Ort einen gemeindeeigenen Entwicklungsprozess zu lancieren. Angestrebt wurde ein Prozess, in dem sich alle gemeinsam und gleichberechtigt einbringen können. Unter dem Motto «mir alli sind Chile» soll das Leben in unserer Kirchgemeinde von der Basis her mit Inhalten und Formen gefüllt werden. Mit der Begleitung dieses Prozesses wurde eine Projektgruppe beauftragt. Die Mitarbeit in der Projektgruppe stand allen offen.

In einem ersten Schritt wurde im Januar 2018 eine ganztägige Chile-Werkstatt durchgeführt, an der alle teilnehmen und im gegenseitigen Austausch Wünsche, Anliegen und Vorstellungen einbringen konnten. Integriert in die Diskussionen wurden auch die Anregungen von Gemeindemitgliedern, die in die Wunsch-Box eingelegt worden waren.
Als Ergebnis dieser Chile-Werkstatt wurden anschliessend verschiedene Arbeitsgruppen gebildet:
Kommunikation, Zuzüger, Pfarrhaus/Garten, Musik, Gottesdienst, Ökumene/Flüchtlinge, Kinder/Jugendliche und Chilefäscht.

Eine erste Information der breiteren Öffentlichkeit fand an der GewerbeExpo im April 2018 statt.

Der Prozess geht weiter – muss weiter gehen.


Viel Arbeit ist bereits geleistet und erste konkrete Überlegungen sind vorhanden. Weitere Wünsche und Anliegen können und sollen geäussert werden. Für deren Realisierung müssen sich aber Menschen finden lassen, die sich dafür einsetzen und ihre Zeit dafür zur Verfügung stellen. Es gibt noch einiges zu tun.
• Die von den bestehenden Arbeitsgruppen aufgegriffenen Themen müssen weiter konkretisiert und umgesetzt werden.
• Noch konnten nicht alle Anregungen und Ideen der Chile-Werkstatt realisiert und angegangen werden. Und vermutlich gibt es immer wieder Neues, das zu einem aktiven Leben in unserer Kirchgemeinde beitragen kann.
• Schliesslich wird es darum gehen, die Resultate des Entwicklungsprozesses in sinnvolle Strukturen zu führen. Neue und bewährte Formen müssen entwickelt und auf ihre Tauglichkeit erprobt werden.
Bei all dem gelten nach wie vor die bisherigen Grundsätze, dass Inhalte und Formen im offenen und konstruktiven Dialog erarbeitet und umgesetzt werden. Ständige Erneuerung (semper reformandum) und aktive Mitarbeit sind jederzeit möglich. Ziel ist eine Gemeinschaft, in der sich alle auf Augenhöhe begegnen und jede und jeder angesprochen ist.

An der Kirchgemeindeversammlung vom 16. Juni 2019 hat die Kirchenpflege den Stimmberechtigten den aktuellen Stand des Prozesses vorgelegt. Der genau zwei Jahre zuvor eingeschlagene Weg wurde von den 47 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig bestätigt. Die Versammlung hat somit eindrücklich zum Ausdruck gebracht, dass sich die Reformierte Kirchgemeinde eine «Mitmachkirche» wünscht, die sich am Leitsatz «mir alli sind Chile» orientiert.
Dieses Bekenntnis ist Motivation und Verpflichtung zugleich!

Übersicht Wunschbox-Resultate
Projekt und Organigramme
Icon Meilensteine (211KB)
Meilensteine

In einem Brainstorming sammelte die Projektgruppe eigene Vorstellungen zur Frage «Was bedeutet Kirche für mich». Die individuellen Antworten wurde in Form von "Wolken" zusammengetragen.

 
Seit 2017 ist die Reformierte Kirchgemeinde Obfelden unter dem Motto «mir alli sind Chile» auf dem Weg zu einer Mitmach- und Mitgestaltungskirche. Hier finden Sie weitere Informationen.
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Hier finden Sie unsere Beilage der Zeitung reformiert als pdf-Datei in der Rubrik Downloads.
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Pfrn. Eva Eiderbrant, Pfarramt Chileweg 12, 8912 Obfelden, Tel. 043 817 10 81
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Marianne Voss, Chileweg12, 8912 Obfelden, Tel. 043 817 10 11. Das Büro ist wegen Ferienabwesenheit und Bauarbeiten bis Ende September nicht besetzt. Wenden Sie sich bei dringenden Anliegen an unsere Pfarrerin.
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