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In’s Berner Oberland



Ein launischer Sommertag wurde trotz schlechten Wetterberichtes ein schöner Tag. Am Vorabend sagte der Wettermoderator über das Mittwochwetter: «Sie müssen sich das so vorstellen, wie wenn sie einen Schwamm über die Schweiz halten und diesen ausdrücken»! Die Wahl für die diesjährige Seniorenreise hatte einen besonderen Grund. Vor sieben Jahren machten wir die Reise bereits, aber damals regnete es den ganzen Tag und die Berge waren nebelverhangen, so dass wir vom Restaurant aus nicht einmal den Thunersee sahen. Dass sich das ganze Wetterereignis wiederholen würde, trübte meine Reisefreude kräftig. Aber die positiven Stimmen um mich – vor allem meine Frau und Werni Schlatter – meinten, dass es schon gut wird und schlussendlich war es so. In diesem Jahr mussten ausserordentlich viele ihre Teilnahme nach der Anmeldung wieder absagen. Durch unvorhergesehene Krankenhausaufenthalte, Unfall und persönliche Unabkömmlichkeiten. Dadurch konnten alle, die auf der Warteliste waren, mitkommen.

Die Fahrt führte uns Richtung Innerschweiz. Als die Cars nach Luzern Richtung Westen abzweigten, war es allen klar, das nächste Ziel wird der Brünigpass sein. Auf den Monitoren in den Cars konnten alle die vorgesehene Strecke mit verfolgen, aber natürlich war das Endziel nicht ersichtlich. An Interlaken und dem ehemaligen Mystery Park fuhren wir vorbei nach Aeschi bei Spiez, zu unserem Ziel für den Mittagshalt. Im Gasthaus Sternen, dem ältesten Gasthaus des Berner Oberlandes, erbaut im Jahre 1531, spürten wir gleich, dass Gastfreundschaft, Tradition und das leibliche Wohl der Gäste grossgeschrieben wird. Ein währschaftes und feines Schweizergericht wurde uns in „Windeseile“ serviert, so dass wir uns in der gemütlichen Gaststube, gestärkt und zufrieden, auf die Fortsetzung der Reise freuen konnten. Es zeigte sich sogar die Sonne, so dass einige einen Spaziergang zum schönen Kirchlein von Aeschi machen konnten.

In guter Laune ging die Fahrt weiter Richtung Thun und bald war auch das Raten über die Weiterfahrt vorbei. Über den kurvigen Schalenberg ging es ins Entlebuch hinunter. Im Restaurant Bahnhöfli in Entlebuch wurden wir freundlich empfangen Bei einem Kaffee oder Bier liessen sich einige zudem von dem feinen Gebäck des Wirtes verführen. Trotz einigen Staus auf der Rückfahrt erreichten wir Obfelden fast pünktlich um 18.00 Uhr.

Dass wir die Reise mit so geringen Teilnehmerkosten durchführen können, verdanken wir der Unterstützung durch die Gemeinde, den Ref. und Kath. Kirchgemeinden und der Pro Senectute Ortsvertretung. Schön ist es auch, dass wir Vertreter dieser Organisationen als Gäste begrüssen durften. Dankbar bin ich auch für die Betreuung durch die Samariter, die doch immer mal kleinere Zwischenfälle behandeln müssen. Wir, Werni Schlatter und ich, freuen uns auf die Seniorenreise 2019. Für die Senioren heisst das, wenn die Einladung im Briefkasten liegt «sofort anmelden»!

René Périsset

 
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Pfrn. Eva Eiderbrant, Pfarramt: Chileweg 12, 8912 Obfelden, Telefon 043 817 10 81
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Peter Leemann, Sennhüttenstr. 7, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 82 09
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