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Basar 30. November 2019

Hilfe in Westafrika – und in Ottenbach
Gut besuchter Advents-Bazar am 30. November 2019 in Obfelden

Advents- und Türkränze, Deko-Artikel, Handwerksarbeiten, Lebkuchen und andere Süssigkeiten: Der reichhaltige Advents-Bazar in Obfelden lockte am Samstag viel Publikum ins Mehrzweckgebäude Brunnmatt. Der Erlös: über 14 000 Franken.

Der Bazar wurde vor 24 Jahren von einer ökumenischen Gruppe ins Leben gerufen – im Bestreben, mit dem Erlös jeweils ein Projekt zu unterstützen. Und sie fanden die Verbindung zu Annelies Meier, die damals schon seit Jahren als Berufsschullehrerin in der Gesundheitspflege am evangelischen Spital in Bembéréké im westafrikanischen Bénin tätig war, insgesamt 37 Jahre. „Mein ganzes Berufsleben“ ergänzt Annelies Meier. Die Obfelderin wohnt nun in Muri. Klar, dass sie an ihrem Stand Handwerksarbeiten und kulinarischen afrikanischen Köstlichkeiten Präsenz markierte – Dinge, die hierzulande weniger bekannt sind, ausser Mango oder Balsamico, den sie am Bazar erstmals anbot. Mit Freude sprach Annelies Meier auch von einem Brief, den sie von ihrem Nachfolger am gut funktionierenden Spital erhielt. „Er hat sich für die Treue bedankt. Das Geld aus Obfelden fliesst dort in die Ausbildung von Mitarbeitenden“, fügt sie bei.
Während der ersten Jahre kam der gesamte Erlös des Adventsbazars ausschliesslich diesem Spital in Westafrika zugute. Seit etwa 20 Jahren Zeit wird – parallel zu Bembéréké und zu gleichen Teilen – jeweils auch ein Projekt, eine Institution aus der Schweiz unterstützt, aber auch finanzielle Hilfe geleistet, etwa dann, wenn wegen Unwetters oder Lawinen Not herrscht. Dieses Mal wird der der Mutter-Kind-Bereich von „Die Alternative“ in Ottenbach bedacht, die am Info-Stand über ihre Tätigkeit informierte.
Der Bazar lockte viel Publikum in die „Brunnmatt“. Vor oder nach dem Kauf eines von den Frauen des Bazarteams hergestellten Adventskranzes, eines von den Club-4-Kindern kreierten Geschenkartikels oder einer Süssigkeit bot sich Gelegenheit, sich in der Festwirtschaft beim Spaghetti-Plausch zu verköstigen und sich am Kerzenziehen zu beteiligen - ideale Begegnungsorte für Gespräche.
Das Organisationsteam ist erfreut über die Kauffreude am Bazar: Laut Angaben von Kirchenpfleger Fredi Bodmer belaufen sich die Einnahmen auf Fr. 14 688.30, die nun je zur Hälfe nach Afrika und nach Ottenbach fliessen. An den „Betriebskosten“ für den Traditionsanlass beteiligen sich die reformierte und die katholische Kirche. (Werner Schneiter)

 
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